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| Tubifex gefunden :: Bekenntnis eines Aquarien-"Revoluzzers" |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Octopus | Garnele

 Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 197
370 Garnelen
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Verfasst am: Do Apr 07, 2005 7:36 Titel: Belüftung für Kaulquappen ? |
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Hallo Leute
Ich möchte gerne heute mit meiner kleinen Tochter ein paar (ca 10)KAulquappen fangen und in ein 54 l Becken setzen um die Entwicklung zum Frosch zu beobachten.
Nun sind momentan alle Pumpen irgendwo angeschlossen und in Betrieb - denkt ihr ich kann es wagen das Becken ohne BElüftung mit öfterem Wasserwechsel zu betreiben?
LG
Octopus |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Ryk | Team

 Anmeldungsdatum: 01.01.2005 Beiträge: 867 Wohnort: Zürich 1856 Garnelen
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Verfasst am: Do Apr 07, 2005 12:08 Titel: |
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Hallo Octopus !
Das geht ohne Probleme
Vor vielen Jahren führte ich meinem Sohn (damals 6jährig) das gleiche Spiel vor.
Die Kaulquappen aus dem nahen Waldweiher entwickelten sich in zwei Aquarien (30x20x20 cm) ohne zusätzliche Belüftung, nur mit etwas Valisneria und wenig Hornkraut bepflanzt. Als Bodengrund (ca. 5-6 cm hoch) wählte ich Sand (ca. 1-2-mm-Körnung). Wasserwechsel nahm ich so alle drei bis vier Tage zu etwa 10 höchstens 15 % vor.
In einem späteren Versuch setze ich dann eine Membranpumpe in Aktion und lieferte über je einen kleinen Sprudelstein (Verbindung der Minischläuche [Durchmesser 3 mm] durch eine Zweigmuffe) den nötigen Sauerstoff (=Luft) in die beiden Becken. Dabei wurde der WW nur noch 1x wöchentlich zu 10% durchgeführt.
Dreimal tägliche Fütterung mit schwimmenden Algen sowie fein zerriebenem Flockenfutter; anfangs auch mit Staubfutter. Mit zunehmender Entwicklung können die Futterteilchen grösser werden, zB zerbockelte Wels-Tabs oder ähnliches. - Sehr zu empfehlen sind auch "sera premium-Tabs Plankton mit Spirulina + mulrivitamin", wie ich in einem Versuch im letzten Jahr erkennen konnte.
Wenn die "Quappen" gross genug sind, ist es ratsam, den Wasserstand zu senken und auf einer Schmalseite aus dem Bodensand (plus einigen kleineren "Stützsteinen" eine Landpartie zu schaffen, die von den Jungfröschen/-kröten leicht zu erklimmen ist. Dann ist ja der Versuch gelungen und die Amphibien bereit für die Grosse Freiheit.
NB: Ich wählte damals zwei Behälter, um zu demonstrieren, dass die Entwicklung der "Quappen" bei unterschiedlicher Ernährung auch eine andere Entwicklung durchlaufen. Beide Becken waren gleich eingerichtet. Gruppe A wurde wie oben beschrieben gefüttert, Gruppe B erhielt nach drei Tagen Eingewöhnung nur noch kleine Brocken "Hackfleisch" vorgesetzt. - Die Tiere von Gruppe B verliessen ihren Wasserteil bereits als Jungfröschchen, als bei den Tiere von Gruppe A erst die Ansätze ihrer Hinterbeinchen zu sehen waren !
Sorry, wenn ich hier etwas ausführlicher als ursprünglich vorgesehen wurde. Ich denke, einiges dürfte Dir ja sicher schon bekannt sein; aber es gibt vielleicht gelegentlich mal Leser/innen, denen das noch neu sein könnte
Viel Spass und guten Erfolg wünscht
Ryk |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Octopus | Garnele

 Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 197
370 Garnelen
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Verfasst am: Do Apr 07, 2005 20:32 Titel: |
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Hallo Ryk
Danke für die Beschreibungen! Das mit der A und B Gruppe find ich toll, mach ich sicher auch, sobald Noelle noch etwas älter ist (momentan erst 3 Jahre, da reicht mal die normale Verwandlung)
Nun aber das Problem: Gut gerüstet mit Kescher und Transportbecken klapperten wir sämtliche Weiher, Bäche und Biotope der Region ab - und fanden keine einzige Kaulquappe!
Biotopbesitzer sagten alle, dass sie zwar Laich hatten, der aber innert kürzester Zeit von Molchen gefressen wurde
Kennst DU vielleicht in der Region Zürich noch einen Platz?
Und woher kommen denn all die vielen Kröten, die es bei uns hat, wenn der LAich nirgends überlebt ?
Wir sind ziemlich ratlos und enttäuscht ....
Schönen Abend wünscht Dir
Octopus |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Nicolas | Junggarnele

Anmeldungsdatum: 01.01.2005 Beiträge: 67
198 Garnelen
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Verfasst am: Fr Apr 08, 2005 7:34 Titel: |
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Hi Octopus
Oben an Oberrieden gibt es einen kleinen Weiher, in welchem ich vor 4Tagen noch sehr viel Laich gesehen habe
Gruss
Nicolas |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Octopus | Garnele

 Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 197
370 Garnelen
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Verfasst am: Fr Apr 08, 2005 7:50 Titel: |
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Hallo Nicolas
Oberrieden wär super, kannst du noch genauer sagen wo er liegt ?
Danke im voraus, schönen TAg
Octopus |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Octopus | Garnele

 Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 197
370 Garnelen
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Verfasst am: Sa Apr 09, 2005 19:00 Titel: |
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Hi Nicolas
es hat geklappt!
War zwar schwierig und schweinekalt, doch nun zappeln 13 winzige Kaulquappen und eine Menge anderer spannender Larven und Viecher im AQ. Danke für den guten Tipp!
Weiss jemand wie wir die LArven bestimmen könnten? Gibt es einen guten link ?
LG Octopus |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=garnelenfreak) | Robin | Lebende Legende

 Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 514 Wohnort: Richterswil -12 Garnelen
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Verfasst am: Sa Apr 09, 2005 22:23 Titel: |
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Hi Ryk und Octopus
| Zitat: |
NB: Ich wählte damals zwei Behälter, um zu demonstrieren, dass die Entwicklung der "Quappen" bei unterschiedlicher Ernährung auch eine andere Entwicklung durchlaufen. Beide Becken waren gleich eingerichtet. Gruppe A wurde wie oben beschrieben gefüttert, Gruppe B erhielt nach drei Tagen Eingewöhnung nur noch kleine Brocken "Hackfleisch" vorgesetzt. - Die Tiere von Gruppe B verliessen ihren Wasserteil bereits als Jungfröschchen, als bei den Tiere von Gruppe A erst die Ansätze ihrer Hinterbeinchen zu sehen waren !
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Das finde ich sehr interessant und es erstaunt mich dass die Tiere das Hackfleisch annahmen, lernte ich doch erst gerade in der Bio dass diese Tiere Vegetarier seien... Da sieht mann mal wieder wie man sich irren kann. Weshalb die Tiere wohl soviel schneller wuchsen? Klar, Fleisch enthält mehr Eiweis und mehr Kohlenhydrat aber ich denke dass sich das letztendlich nicht so stark auswirken müsste. Ausserdem finde ich es interessant weshalb Mutter Natur sie dann zu Vegetarier und nicht zu Fleischfresser gemacht hat wenn die Entwicklung soviel schneller ist...
@Octopus: Viel Glück mit deinen Quappen
LG
Robin |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Ryk | Team

 Anmeldungsdatum: 01.01.2005 Beiträge: 867 Wohnort: Zürich 1856 Garnelen
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Verfasst am: So Apr 10, 2005 1:30 Titel: |
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Hallo Robin !
Wieso sollen Frösche und Kröten Vegetarier sein? Ihre Leibspeise sind doch, wie jederzeit nachgeprüft werden kann, doch Würmer, Insekten und dergleichen Getier
Die Sache mit der "Fleischnahrung" machen uns schon seit "Urzeiten" auch die Vogel vor: Alle sog, "Körnerpicker" - ich meine jetzt die Gefiederten - verfüttern ihren Nestlingen (= Nesthocker) Insekten, während die Nestflüchter, die ja praktisch von Anfang an schon sehr selbständig sind, das für sie typische Futter (Sämereien) zusammensuchen.
Anmerkungen zur Begründung
Fleisch (Insekten = tierische Proteïne) benötigt weniger Zeit für die Verdauung im Magen-Darmtrakt als Gemüse (= pflanzliche Proteïne). Vergleiche Darmlänge von Löwe/Hund und Gazelle/Kuh etc ! Elefanten nehmen hier eine Sonderstellung ein, sie sind ausgesprochen schlechte Futterverwerter, sie kennen auch das "Wiederkäuen" nicht, und ihr Kot besteht zu mindestens 60-65 % aus unverdautem Grünfutter
Bei den Vögeln bildet die Nesthocker-Phase die gefährlichste Zeit, denn es lauern überall sog. Fressfeinde. Je schneller diese Phase abgeschlossen werden kann, umso grösser ist die Überlebens-Chance der Jungvögel, die danach - wie ihre Eltern - artgerecht auf Sämereien umstellen. Die Anpassung des Verdauungstraktes an die spätere Ernährungsform findet bei den Nesthockern in deren Entwicklungsphase statt.
Meine "Quappen-Versuche" führten damals meinem Sohnemann diese Zusammenhänge buchstäblich "vor den Augen" vor !
Schöne Grüsse
Ryk |
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 Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 197
370 Garnelen
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Verfasst am: So Apr 10, 2005 22:33 Titel: |
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Hallo Ryk
Wieder mal ganz spannend! Es war mir noch gar nie aufgefallen, dass Vögel ihre Ernährung ja umstellen. So naheliegend und doch unbekannt!
Nun kommt mir aber doch wieder die Blätterfrage in den Sinn. Wär doch prima Futter, in Hülle und Fülle direkt vor der Haustüre - warum fressen Vögel keine Blätter?
| Zitat: |
Elefanten nehmen hier eine Sonderstellung ein, sie sind ausgesprochen schlechte Futterverwerter, sie kennen auch das "Wiederkäuen" nicht, und ihr Kot besteht zu mindestens 60-65 % aus unverdautem Grünfutter
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Warum denn das? Können sie es sich wegen ihrem günstigen Masse- Oberflächenverhältnis leisten? Oder geht es darum, dasss sie gewisse Samen ja wieder "verteilen" sollen, bevor sie ganz verdaut sind, damit sich diese Pflanzen schön ausbreiten können. Aber da haben ja die Elefanten nichts davon....
Wir haben noch rel kleine "Larven"? im Becken, dunkelrot bis schwarz, eingerollt, die plötzlich auseinanderspicken und durchs Wasser zucken und sich dann wieder einringeln. Ausgestreckt sehen sie fast wie winzige Kaulquappen aus. Was könnte das sein?
Gute Nacht, ich grüble noch ein bisschen über die Elefanten nach...
Octopus |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Ryk | Team

 Anmeldungsdatum: 01.01.2005 Beiträge: 867 Wohnort: Zürich 1856 Garnelen
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Verfasst am: Mo Apr 11, 2005 21:19 Titel: |
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Hallo Octopus !
Offensichtlich lassen Dich die Blätter nicht mehr los
Aber mal ehrlich: die Blätter überlassen die Piepmätze wenigstens zum einen Teil den Raupen, damit sie selber dann genügend Frischfleisch für die Aufzucht ihrer Brut haben !
Doch abgesehen davon, Singvögel können mit ihren Schnäbeln keine Blattstücke zerstückeln, sie sind halt keine Blattschneiderameisen
_________
Was die Elefanten betrifft: die haben durch ihre schlechte Verwertung das Problem, dass jeder Koloss täglich je nach Alter so an die 150 bis 200 Kg Grünzeug futtern muss, um bei Kräften zu bleiben. Dazu werden auch noch die Akazien entrindet, weil diese die notwendigen und wichtigen Mineralstoffe liefern, die in den Blättern und imSavannegras nicht enthalten sind.
Aber die wertvollen Stoffe im Elefantenkot ist nicht verloren, denn es gibt sehr viele Zweitverwerter (= sog. "Sekundärkonsumenten" in der Warteschlange. Die berühmtesten verehrten ja schon die alten Aegypter mit dem Skarabäus (= dem "Heiligen Pillendreher" oder etwas despektierlicher "Mistkäfer & Co.").
Aber das grösste Problem für die Elefanten schafften die guten Menschen, als sie die Grauen Riesen in sogenannte "Naturparks" sperrten, um sie vor Elfenbein-Wilderern zu schützen. Jetzt haben wir, wie ich mich selbst vor Ort überzeugen und in Bildern dokumentieren konnte, das grosse Dilemma: die Elefanten fressen sich gewissermassen ihre eigenen Todesurteile: Die "Nationalparks dürfen/können sie nicht verlassen, ihre Herden nehmen an Häuptern zu, aber die Akazien, deren Laub sie fressen und deren Stämme sie entrinden, wachsen nicht so schnell nach . . . - Ein Beispiel: Der kenyanische Nationalpark "Tsavo West" ist seit einigen Jahren geschlossen, die Elefanten wurden zum Teil umgesiedelt, zum Teil abgeschossen, weil sie kein Futter mehr hatten; das Parkgelände ist buchstäblich ratzekahlgefressen und wurde in eine wüstenähnliche Gegend umgewandelt.
Wir hatten ja ein ähnliches Problem mit den Hirschen in unserem Nationalpark, dessen Anfang ich noch als junger Student erlebt hatte, nur hatte man damals das Problem als solches noch nicht erkannt. Das kam erst Jahre danach, als es eigentlich schon zu spät war.
Genau so ist es mit den Nationalparks und ihren Elefanten in Kenya, Tansania und an den vielen anderen Orten Afikas.
Darum bin ich eigentlich gegen jede Ghettoisierung von jeder Art von Tieren, weil sie damit in eine für sie völlig artfremde Zwangslage verurteilt werden. - Sorry, aber der Spruch von der "Artgerechten Haltung der Tiere im Zoo" ist für mich geradezu der Hohn im Quadrat. Darüber diskutierte ich seinerzeit auch mit Prof. Bernhard Grzimek; und mit dem humorlosen Heini Hediger (damals u.a. Zoodirektor in Zürich) hatte ich es dann auch prompt verscherzt deswegen !
Aber ich habs zumindest überlebt !
So, das wäre meine etwas zu lang gewordene Paraphrase, warum Vögel keine Blattschneiderameisen sind
Trotzdem noch eine schöne Woche wünscht
Ryk |
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 Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 197
370 Garnelen
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Verfasst am: Di Apr 12, 2005 20:21 Titel: |
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Hallo Ryk
Du hast mit Prof. Grzimek diskutiert?? Wow! Ich verehrte ihn in meiner Kindheit! "Serengeti darf nicht sterben" habe ich bis zur Zerfledderung gelesen.
Sicher sind Zoos nicht zum Wohl der Tiere da, doch find ich halt schon, dass sie bei uns eine wichtige Aufgabe haben im Sinne von "Man schützt nur was man liebt und man liebt nur was man kennt".
Danke, dass du mir das Vogelproblem gelöst hast!
Der Schnabel, denke ich, hätte sich ja anpassen können,
| Zitat: |
die Blätter überlassen die Piepmätze wenigstens zum einen Teil den Raupen, damit sie selber dann genügend Frischfleisch für die Aufzucht ihrer Brut haben !
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das leuchtet aber natürlich ein, clever!
...äh, funktioniert nicht auch die Weltpolitik so?
Gibt es von Deinen Arbeiten eigentlich auch etwas öffentlich erhältliches (das ich auch vestehen kann ) - Du scheinst ja einen ernormen Fundus an Erlebnisssen und Wissen zu haben!
Die Kaulquappen werden fett und rund und wir haben alle Freude daran. Ist schon noch praktisch, wenn man "für die Kleine" nochmals solche Dinge macht, für die man ja eigentlich zu alt ist.
Schönen Abend, herzlich
Octopus |
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 Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 197
370 Garnelen
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Verfasst am: Sa Apr 16, 2005 16:58 Titel: |
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Hallo Leute
Die Kaulquappen sind unglaublich gross und rund geworden!
Man erkennt deutlich gelbe Punkte auf dunklem Grund - heisst das, dass es Kröten (Erdkröten? ) gibt oder lässt sich dies noch nicht feststellen?
LG
Octopus |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Ryk | Team

 Anmeldungsdatum: 01.01.2005 Beiträge: 867 Wohnort: Zürich 1856 Garnelen
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Verfasst am: Sa Apr 16, 2005 19:55 Titel: |
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Hallo Octopus !
Fein, dass es den "Quappen" so gut geht
Nach Deiner Beschreibung dürfte es sich dabei aber nicht um die Erdkröte (Bufo bufo) handeln, sondern . . . ja, jetzt kommt das grosse Rätselraten, denn:
1.) sind die Punkte nur oben und seitlich des Körpers verteilt (und natürlich auch am Schwanz ? die Grösse des Körpers müsste dann so ca. 28 bis 30 mm lang (also ohne Schwanzteil) sein, und ist die Körperfarbe eher ins (mittel-)bräunliche gehend, dann wäre es die Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans).
2.) sind die Punkte vorwiegend seitlich und unten (+ Schwanz), jedoch nicht auf dem "Rücken", ist die Farbe dunkler braun und wird der Quappenkörper etwa 20-21 mm lang, wäre es der Wasserfrosch (Rana esculenta) oder der Teichfrosch (Rana lessonae).
3.) sind aber die die Punkte über den ganzen Körper (+ Schwanz) zu sehen, die Farbe wie bei 2), die Körpergrösse aber 24-25 mm, dann hättet Ihr den Seefrosch (Rana ridibunda) im Becken.
Zur Ergänzung:
Die Quappen der Erdkröte sind nur ca. 14-15 mm gross, dunkel, fast schwarz gefärbt und ohne Zeichnung; das gleiche gilt auch für die Wechselkröte (Bufo viridis), deren Quappen sind wenig heller, aber ebenfalls ohne Zeichenmuster.
Falls 1.) zutreffen sollte, dann hättest Du einen Glückstreffer gelandet, denn die Geburtshelferkröte ist tatsächlich eine gefährtete Art, zwar nicht in der vorderen Region der "Roten Listen", aber dennoch eher seltener und daher schützenswert.
Bin auf Deine genaueren Angaben sehr gespannt !
Schöne Grüsse
Ryk
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PS: Deine oben gestellte Frage von wegen "Erfahrungen und Wissen": entweder ist es alters- oder berufsbedingt; die Wahl überlasse ich Dir  |
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 Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 197
370 Garnelen
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Verfasst am: So Apr 17, 2005 19:45 Titel: |
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Hallo Ryk
Also, hmm.... die Kaulquapppen sind erst ca 12mm gross, sehr kugelig und von so vielen feinen gelben Pünktchen übersät, überall,auch am Schwanz, dass sie eigentlich ein wenig golden schimmern. Auf dem Rücken sind die Pünktchen etwas feiner, aber auch häufig.
Mich irritieren Deine Grössenangaben etwas. Unsere werden wohl schon noch grösser werden, aber 28 mm, das wär ja riesig!
Also abgesehen von der Grösse würde ich momentan am ehesten auf den Seefrosch tippen. Die Farbe stimmt auch, obwohl ich es schwierig finde dies zu bestimmen, so ohne Vergleich mit anderen.
Kann denn der Seefrosch auch aus einem Tümpel kommen ?(Horgenerberg, also doch ziemlich weit weg vom See für einen Frosch, oder?)
Ich versuche mal noch ein Foto zu schiessen und hier zu platzieren.
Wäre schön, wenn du mir jetzt schon Näheres sagen könntest.
Herzlich
Octopus |
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 Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 197
370 Garnelen
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Verfasst am: Di Apr 19, 2005 8:00 Titel: |
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Hallo zusammen
Seit heute (Wasserwechsel 15%) fällt mir auf, dass die Kaulquappen sehr häufig an die Oberfläche schiessen und kurz "Luft schnappen" (Geht das wirklich mit Kiemen?) Was tun sie? Haben sie wirklich zu wenig Luft? Versuche auch mit dem Filter etwas Strömung an der Oberfläche zu erzeugen, um das Wasser umzuwälzen.
Oder hat ihr Verhalten einen anderen Grund? DIeses Schnappen ist mir auch schon bei Fischen aufgefallen. Im Zoo gab es welche, die buchstäblich an der Oberfläche hingen und ihr Maul ständig aus dem Wasser streckten. Warum?
Schönen Tag allen,
Octopus |
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