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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Ryk | Team

 Anmeldungsdatum: 01.01.2005 Beiträge: 868 Wohnort: Zürich 1860 Garnelen
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Verfasst am: Mi Nov 10, 2010 11:28 Titel: Zebrabärbling vs. Zebrafis[c]h |
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Hallo allerseits !
Mal einige Worte über diesen knapp 60 mm grossen in den Zürcher Farben blaus-weiss gestreiften Zebrabärbling mit dem wissenschaftlichen Namen Dario rerio, der seit über 100 Jahren zu den beliebtesten Aquarienfichen gehört: Warum wird er in Aquaristikkreisen, wie in verschiedenen Foren nachzulesen, schlechthin nur "Zebrafisch" genannt ?
Das ist zwar keine "falsche", wohl eher "fälschliche" Bezeichung für dieses zur Familie der Karpfenfische (Cypriniden) gehörende Fischchen, das sowohl im englischsprachigen Laborjargon ebenso wie auch in wissenschaftlichen Abhandlungen "Zebrafish" genannt wird.
Dass Dario rerio inzwischen vom Aquarienfisch zum Laborfisch und als solcher zu einem genetischen Modellorganismus mutierte, geht auf einen im Februar 1997 erschienen Bericht vom National Institut of Health (NIH, Boston) zurück, in welchem der Zebrafish "für genetische Studien über die Embryogenese von Wirbeltieren" empfohlen wurde.
Und seither, als im Herbst 1997 die 24 Teilnehmer zur Tagung zwecks Bildung der "Arbeitsgruppe Koordinierungsausschuss" zusammentraten, begann die Laborkarriere von Dario rerio , der sogar eine eigene Zeitschrift hat !
In diversen Publikationen im "Zebrafish Sience Monitor" (z.B. in Vol. 5 vom 15 Juni 1998) wird ausgeführt, warum Dario rerio zu seiner fast steilen Karriere in der Wissenschaft besonders als Modellorganismus für die Genetik gekommen ist.
Das ist - um nur kurz darauf hinzuweisen - in der Tatsache begründet, dass sich die Embryonen selbständig ausserhalb des Muttertieres entwickeln und darüber hinaus völlig durchsichtig sind, und alle Zellen bis ins frühe Larvenstadium sichtbar bleiben. Ferner sind die Embryonen gross genug, um klassische Transplantations-Experimente durchzuführen, indem etwa einzelne Zellen oder Zellverbände sich entfernen oder in einen anderen Embryo transplantieren lassen.
Uebrigens: Die Transparenz der Embryonen macht es möglich, dass man unter dem Binokular selbst bei schwacher Vergrösserung die Entwicklung beider Herzkammern sowie des Blutgefäss-Systems verfolgen lässt !
So weit mal einige wenige Zeilen über diesen Aquarienfisch, der ein Alter von bis zu sechs Jahren erreichen kann, über einen extrem kurze Generationszyklus verügt, und die Weibchen bis zu 300 Eier produzieren.
Gruss Ryk |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Tobi | Moderator
 Anmeldungsdatum: 08.05.2009 Beiträge: 382 Wohnort: 8055 Zürich 854 Garnelen
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Verfasst am: Mi Nov 17, 2010 12:57 Titel: |
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Hallo Ryk!
Dario rerio ist wirklich weitverbreitet und man findet ihn praktisch überall wo Zierfische verkauft werden. Das er sich super für Genversuche eignet ist für die Wissenschaft sicher toll und ich habe auch nichts dagegen. Jedoch gibts bei solchen Genmanipulationen auch immer Resultate die nicht nur fü die Wissenschaft gebraucht werden sondern dann direkt kommerziell vermarktet werden.
Quelle: www.glofish.com
Diesen Exemplaren wurden Floureszenzgene von Quallen eingepflanzt...
Zum Glück sind diese leuchtenden Fische in der Schweiz verboten, aber vorallem in Asien sind sie leider snehr gefragt. Mir tun die Tiere einfach leid...
Aber es soll jezt nicht zur Grundsatzdiskusion kommen
Gruss
Tobi |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Ryk | Team

 Anmeldungsdatum: 01.01.2005 Beiträge: 868 Wohnort: Zürich 1860 Garnelen
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Verfasst am: Mi Nov 17, 2010 13:33 Titel: |
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Grüezi Tobi !
Selbstverständlich hat die Forschung fast immer zwei Seiten. Nur muss man daran denken, dass viele der inzwischen erfolgten Arbeiten mit dem "ZebraFish" insbesondere auch für die Human-Medizin von grosser Bedeutung waren und sind !
Leider gibt es immer und überall Auswüchse, die man meist nur selten unterbinden kann. Ein typisches Beispiel ist ja der von Dir illustrierte ""GlohFish"", den ich in meinem Beitrag geflissentlich aussen vor liess ! Auch ich verabscheue solches Tun, aber leider ist seit dem Gen-Mais auf diesem Geiet bald nichts mehr unmöglich . . . und Patentanwälte wollen letztlich auch leben
Aber ich bin gleicher Meinung, dass es hier nun zu keiner Grundsatz-Diskussion kommen sollte !
Gruss Ryk |
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![Skype Status [www.SkypeRunners.com]](http://www.skyperunners.com/status/?skype_user=) | Nele | Garnele

Anmeldungsdatum: 28.01.2010 Beiträge: 151 Wohnort: Schweiz 348 Garnelen
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Verfasst am: Mi Nov 17, 2010 23:04 Titel: |
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| Tobi hat Folgendes geschrieben: |
Jedoch gibts bei solchen Genmanipulationen auch immer Resultate die nicht nur fü die Wissenschaft gebraucht werden sondern dann direkt kommerziell vermarktet werden.
Diesen Exemplaren wurden Floureszenzgene von Quallen eingepflanzt...
Zum Glück sind diese leuchtenden Fische in der Schweiz verboten, aber vorallem in Asien sind sie leider snehr gefragt. Mir tun die Tiere einfach leid...
Aber es soll jezt nicht zur Grundsatzdiskusion kommen Tobi |
Hallo zusammen
Fühle mich überhaupt nicht befähigt, wissenschaftliche Statements abzugeben, doch möchte ich Fischinteressenten bitten, bei einem Kauf genauer hinzusehen, woher die Fische oder Krebse stammen und wie sie ev. manipuliert wurden. Kann Tobi daher nur beipflichten. Auch mir tun diese Kreaturen nur leid...
Liebe Grüsse
Ruth |
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